CDU-Fraktion: Endlich geht es mit Mercatorviertel voran

Veröffentlicht von am 14 März 2019

Duisburg, 14. März 2019.

„Es wurde wirklich Zeit! Die Bürger und die potentiellen Investoren haben lang genug gewartet.“ – Mit diesen Worten reagiert Rainer Enzweiler, Chef der CDU-Ratsfraktion, auf die Ankündigung, dass der Bau des Mercatorviertels gegenüber Rathaus und Salvatorkirche in diesem Jahr Fahrt aufnehmen soll. GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer rechnet fest im Mai mit der Offenlegung der Baupläne. Im Dezember soll der Rat dann den endgültigen Bebauungsplan beschließen.

Enzweiler, Vorsitzender im Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr: „Es war schon lange überfällig, dass jetzt endlich Bewegung in dieses zentrale Bauprojekt auf dem Grund des mittelalterlichen Stadtkerns kommt. Wir begrüßen das ausdrücklich! Denn die CDU-Fraktion steht voll und ganz hinter dem ambitionierten Bauprojekt Mercatorviertel. Das zukünftige Quartier mit 300 Wohnungen in Giebelhäusern und einem hochwertigen Hotel ist geeignet, die Innenstadt ein gutes Stück attraktiver zu machen. Allerdings wären weitere zeitliche Verzögerungen weder Bürgern noch potentiellen Investoren vermittelbar gewesen.“

Es sei zwar erfreulich, dass die Stadtarchäologie zahlreiche Bodenfunde auf dem historischen Gelände gemacht habe, darunter die Grundmauern des originalen Mercatorhauses aus dem 16 . Jahrhundert. „Doch weder Bürger noch mögliche Investoren können verstehen, warum die Grabungen der Archäologen zu jahrelangen Verzögerungen führten“, kritisiert Enzweiler. „Wir könnten mit dem Mercatorquartier schon viel weiter sein!“

Da der geplante Wiederaufbau des Wohnhauses von Gerhard Mercator noch keineswegs gesichert sei, müssten Stadt und Verwaltung – wie bereits GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer – das Projekt der Bürgerstiftung Duisburg tatkräftig unterstützen. „Hier brauchen wir mehr politische Unterstützung, das heißt klare Aussagen des Oberbürgermeisters und aller Fraktionen im Rat. Um die noch fehlende Finanzierung des Mercatorhauses sicherzustellen, müssen Sponsoren und Fördermöglichkeiten für dieses wichtige Projekt gefunden werden.“ Das Mercatorhaus sei schließlich zugleich Attraktion und Visitenkarte des künftigen Wohnviertels im historischen Kern der Stadt. „Der Wiederaufbau ist eine einmalige Chance. Sie darf nicht vertan werden!“ Der CDU-Fraktionschef: „Wir freuen uns, dass die Gebag das Baugrundstück als Starthilfe für das Mercatorhaus mit einbringen wird. Hoffnungsvoll stimmt uns auch, dass bereits drei potentielle Investoren – davon zwei aus Duisburg – vertraglich ihre Bauabsicht auf dem Gelände dokumentiert haben. Jetzt sollte das Bauleitverfahren auch zügig – ohne weitere bürokratische Hemmnisse – abgewickelt werden.“