Die Vermarktung des seit Sommer 2023 leerstehenden Kaufhof-Gebäudes an der Düsseldorfer Straße gestaltet sich schwierig. Für ein paar Monate zog mal ein Bücher-Outlet ein und jüngst wurde verkündet, dass der Non-Food-Discounter „Tedi“ als neuer Mieter feststeht.
Dazu Jörg Brotzki, Innenstadtsprecher der CDU-Ratsfraktion Duisburg: „Grundsätzlich ist diese Ansiedlung besser als keine Ansiedlung, aber man muss sich schon fragen, wie viele `Ein-Euro´-Schnäppchen-Shops die Duisburger Innenstadt noch braucht. Nicht zuletzt gibt es doch bereits einen `Tedi´-Laden an der Königstraße.“
Dem Eigentümer des Gebäudes kann man sicher keine Vorhaltungen machen, aber ist nicht die Stadt Duisburg und hier die mit der Innenstadtentwicklung beauftragte Duisburger Wirtschaftsförderung mehr als gefragt, neben tollen Ideen auch potenzielle Mieter zu akquirieren, die die besten Lagen der Innenstadt durch ihre Nutzung perspektivisch aufwerten?
„Ziel muss es doch sein, eine nachhaltige Entwicklung am Standort hinzubekommen, die die Duisburger Innenstadt attraktiver macht. Daran sollte die Duisburger Wirtschaftsförderung mit allen Kräften mitwirken. Lese ich dann in der Presse, dass `Duisburg Business und Innovation´ (DBI) die Ansiedlung mit mehr Frequenz und einer Belebung dieses Innenstadtbereichs freudig kommentiert, ist mir das zu wenig Anspruch“, macht Jörg Brotzki klar.
Die Politik hat „Duisburg Business und Innovation“ großzügig mit Personal, Expertise und Projektmitteln ausgestattet. Dieses Instrumentarium gilt es auch bei der Innenstadtentwicklung erfolgreich anzuwenden.

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