SPD, CDU und Junges Duisburg arbeiten zukünftig im Rahmen einer Kooperation im Rat der Stadt Duisburg zusammen. Damit ist es gelungen, ein stabiles Bündnis mit einer klaren Ratsmehrheit zu bilden. „Wir freuen uns auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit, um Duisburg in den nächsten Jahren weiter dynamisch nach vorne zu bringen. Wir wollen, dass Duisburg eine attraktive Stadt bleibt und zugleich verantwortungsvoll mit den Stadtfinanzen umgehen“, so die Vorsitzenden der Parteien Mahmut Özdemir (SPD) und Petra Vogt (CDU) sowie des Wählerbündnisses Junges Duisburg, Frederik Engeln.
Grundlage für die gemeinsame Arbeit ist ein Eckpunktepapier mit der Überschrift „Für eine gerechte, sichere und familienfreundliche Stadt – Unsere Vision für Duisburg 2025-2030“. Darin sind Ziele in verschiedenen Themenfelder festgelegt, die die Kooperation in den nächsten fünf Jahren erreichen möchte. „Klar ist aber auch, dass es immer wieder unvorhergesehene Herausforderungen gibt, die wir gemeinsam meistern müssen. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns darüber, dass die bisherigen Gespräche von einem hohen Maß an Vertrauen, Wertschätzung und auch persönlicher Sympathie geprägt waren“, so die drei Fraktionsvorsitzenden Bruno Sagurna (SPD), Thomas Mahlberg (CDU) und Frederik Engeln (JuDu).
Alle Kooperationspartner finden sich in dem Eckpunktepapier wieder. Für die Sozialdemokraten ist es besonders wichtig, dass der eingeschlagene Kurs, Schulen und Kitas zu bauen und zu sanieren, weitergegangen wird. „Wir wollen die besten Rahmenbedingungen für unsere Kinder, damit alle die gleichen Chancen haben. Dazu gehört für uns auch die Abschaffung der Ganztagsgebühren und die Senkung der Kitagebühren. Daran wollen wir festhalten“, so das SPD-Duo Mahmut Özdemir und Bruno Sagurna. Weitere wichtige Themen für die SPD sind die soziale Teilhabe in einer älter werdenden Gesellschaft, bezahlbarer Wohnraum, die Stärkung der Bezirke sowie die Sicherung von sozialen, kulturellen und sportlichen Angeboten. „Unsere Sportvereine und Kultureinrichtungen sind aus der Stadtgesellschaft nicht wegzudenken. Sie erhöhen die Lebensqualität und tragen zu einem positiven Image der Stadt bei“, sind sich Özdemir und Sagurna einig.
Petra Vogt, CDU-Kreisvorsitzende, und ihr Fraktionsvorsitzender Thomas Mahlberg machen deutlich, dass Sicherheit und Ordnung Kernaufgaben des Staates sind: „Daher setzen wir auf einen weiteren Ausbau des Ordnungsdienstes, eine konsequente Rechtsdurchsetzung in allen Stadtteilen und eine klare Null-Toleranz-Linie gegenüber Missständen. Weiter wird diese Kooperation dafür sorgen, dass Duisburg ein starker Wirtschafts- und Industriestandort bleibt und unsere Bildungsinfrastruktur weiter modernisiert wird.“
Frederik Engeln, Vorsitzender der Fraktion Junges Duisburg, betont den Anspruch seiner Fraktion, Verantwortung mit einer neuen Perspektive zu verbinden: „Wir stehen für eine Generation, die Duisburg aktiv gestalten will – mit Tempo, klaren Prioritäten und dem festen Willen, Dinge spürbar zu verbessern.“ Für Junges Duisburg gehe es darum, die Stadt moderner, effizienter und familienfreundlicher aufzustellen. „Gute Kitas, moderne Schulen, sichere Stadtteile, funktionierende Infrastruktur und eine serviceorientierte Verwaltung – das sind keine Schlagworte, sondern konkrete Erwartungen vieler junger Menschen und Familien.“ Zugleich unterstreicht Engeln, dass Junges Duisburg Wert auf Verlässlichkeit und klare Prioritäten lege: „Wir sind angetreten, um Verantwortung zu übernehmen – nicht um Opposition um ihrer selbst willen zu betreiben. Diese Kooperation gibt uns die Möglichkeit, unsere Schwerpunkte wirksam umzusetzen und Duisburg Schritt für Schritt moderner, wirtschaftlich stärker und familienfreundlicher zu machen.“
Hier geht´s zum Kooperationspapier: https://www.cdu-fraktion-duisburg.de/sites/www.cdu-fraktion-duisburg.de/files/artikelimages/kooperationspapier_spd_cdu_judu_2025-2030_0.pdf

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