Wettbüros: Die Duisburger Stadtverwaltung erhält nach wie vor zahlreiche Anfragen von Betreibern solcher Vergnügungsstätten, die sich ansiedeln wollen.

Solche Nutzungen darf die Kommune nicht generell aus moralischen Gründen ausschließen; die Ablehnung derartiger Aktivitäten muss städtebaulich begründet sein. Dennoch muss nach den Worten des Buchholzer CDU-Ratsherrn Peter Griebeling versucht werden, die negativen Folgeerscheinungen dieser Nutzungsformen möglichst gering zu halten. „Es darf gerade nicht sein, dass durch die exzessive Ansiedlung von Wettbüros bestehende Nahversorgungszentren in ihrer Existenz gefährdet werden und die Bürgerinnen und Bürger in letzter Konsequenz keine wohnortnahen Einkaufsmöglichkeiten mehr vorfinden“, so der CDU-Ratsherr. Aus diesem Grund ist Peter Griebeling froh, dass ein weiteres Wettbüro in Buchholz durch die Änderung des Bebauungsplans verhindert werden kann. Mit der Änderung sollen die städtebaulichen Ziele planungsrechtlich abgesichert und folglich einer negativen Entwicklung im Bereich des Nahversorgungszentrums Münchener Straße in Duisburg-Buchholz vorgebeugt werden. Für CDU-Ratsherrn Peter Griebeling der richtige Schritt, um Wettbüros dort auszuschließen und den Einkaufsstandort Münchener Straße zu sichern. Er erinnert daran, dass die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Süd sich als eine der Ersten entschieden gegen die Ansiedlungspläne gewandt hat. "Wir sollten jede Möglichkeit der Einschränkung nutzen, damit tragen wir dazu bei, den Stadtteil lebens- und liebenswert zu halten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Buchholzer Kaufleuten, den Buchholzer Bürgern, die zusammen 2000 Unterschriften gegen ein Wettbüro auf der Münchener Straße gesammelt haben, und dem Buchholzer Bürgerverein. Ohne diese Mitstreiter wäre es sicherlich schwerer geworden."